Kapital - hugomosch07092017

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Kapital

Klassik
Wir leben in der Endzeit des post-faktischen Kapitalismus, "Neoliberalismus" klingt wesentlich humaner und gebildeter, gell?
Als ob wir nicht immer schon in dieser Zeit gelebt hätten und leben werden!

"It's the economy, stupid!"

Wie bei jedem waidwunden Begriff gilt -und das ist keine Fake-News oder alternative Wahrheit:
Äusserste Vorsicht vor den Post-Protagonisten des Post-Neo-Kapitalismus,
vor den sektiererischen Anhängern dieses Begriffes!
Das, was die brutal überwunden haben, nämlich soziales WERTEbewusstsein, den Rechtsstaat etc.,
werden die so schnell nicht wieder lernen werden ... im Gegenteil!

Stattdessen suchen die ihr Heil in alternativen, gefakten und postfaktischen News.
Wetten das? Ein guter Verlierer hätte Rückgrat!
Was kostet uns der Kapitalismus? Wer bezahlt diese Ideologie, diese aktuelle deutsche Staatsform?

Unser Kapitalismus ist nicht tot, aber er wird selbst dafür sorgen, dass er elendig verreckt.
NeoLib wollte Grosskotz Kap wiederbeleben, scheiterte aber an der eigenen Brutalität.
Der erlag Kap. Nun siecht er dahin in der postkapitalistischen selbstgeschaffenen Gosse,
in der schon seine Opfer Natur, Erde und Mensch liegen ... der verrottende Kapitalismus.

Er litt an Gier, einer chronischen unheilbaren Krankheit,
und an Algo, dem moralfreien Bänker-Rithmus, der an seiner gefrässigen Monotonität erstickte.
Kap scheiterte an seinen selbstgesteckten tunnelsichtigen Zielen, an seiner eigenen Leere und seiner präpotenten Männlichkeit ...

und dem Mangel an KonsumentInnen, dafür sorgte er mit der Zeit selbst.

Einer der letzten "ismen", eine der letzten Schwarzen Nullen geht von uns.
Verscharren wir ihn/sie unauffindbar! Reduzieren wir seine/ihre Halbwertszeit!

Es trauern:
Keynes, Schumpeter, Smith,
Marx, ja, auch der! Pech gehabt, die Kapitalisten waren schneller ...

Wir trauern um die Ideale von:
Super Mario Draghi,
der katholischen Kirche,
Frau Merkel und der Schwarzen Null, Herr Schäuble,
und den acht wichtigsten aber auch den paar tausend anderen Millionären, Milliardären, Billionären etc.
und Siegeszeichenzeiger ... überhaupt, um die Schweiz im speziellen ...

... und zuletzt:
den Immobilienmaklern und Bänkern und Finanzjongleuren ...
und allen anderen, die ohne signifikante Erdenleistung das Geld arbeiten liessen ...

... und, nicht zu vergessen, um Matthäus und sein kapitalistisches Manifest:
"Denn wer da hat, dem wird gegeben werden, und er wird die Fülle haben. Wer aber nicht hat, dem wird auch, was er hat, genommen werden."

Begraben wir den sogenannten "Nobel"-Preis für Wirtschaftswissenschaften,
der es nie wirklich in die ehrenwerte Riege der Nobelpreise geschafft hat, gleich mit.

Jetzt mal im Ernst:

Sie denken doch wohl nicht, dass der Kapitalismus des vorhergehenden Abschnittes untergeht, oder? Profit und Gier wird es immer geben, Kollateralschäden bei Menschen, Tieren und Umwelt werden weg gebissen ...
... und dann die Unterstützung des Kapitalismus durch die Religionen, also die Herren Luther und Calvin ...
... und auch die katholische Kirche ...

Kommen Sie mal runter auf die Realität:
Kapitalismus und Bürokratismus
sind -aus völlig unterschiedlichen Gründen- unsterblich.
Too big to fail, Moral- und Ethik-frei, staatlich umfassend beschützt,
ohne die gefährliche Flexibilität, die völlig unnütze Risikobereitschaft und die individuelle Verantwortungsübernahme** ...

Wo ist da ein Sterblichkeitsrisiko?
____________________________________________________
**Flexibilität, Risikobereitschaft und Verantwortung sollten die BürgerInnen auszeichnen, gell?







 
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